DENKEN UND VORSTELLUNG
und wie Programme verändert werden können

  1. Denken und Vorstellung sind die "Schöpfungswerkzeuge" des Menschen.

  2. Denken und Vorstellung lenken Energie.

  3. Werden Denken und Vorstellung immer wieder auf den gleichen Punkt, auf das gleiche Thema gelenkt, so entsteht dort eine Gedankenform – umso größer und mächtiger, je häufiger und intensiver das Denken dorthin gerichtet wird.

  4. Am Ende verdichtet sich die Gedankenform auf der materiellen Ebene zur festen Form: zu Situationen, zu entsprechend gefärbtem Handeln, zu Verhaltensweisen, und auch zu lebensfeindlichen "Programmen".

  5. Das positive oder negative Ergebnis hängt von der "Schöpfungsabsicht" und der Energielenkung ab, die Energie selbst ist neutral.

  6. (Alles, was persönlichen Vorteil erbringen soll, kann durchaus erfolgreich sein – es muss jedoch dem LEBEN zurückgezahlt werden, weil alles Persönliche einen Teil des LEBENS für sich selber in Anspruch nimmt und das Ganze ja immer um Ausgewogenheit bemüht ist. Es wird daher früher oder später den Ausgleich einfordern.)

  7. Persönliches Wachstum dagegen folgt dem Drang der Evolution, es strebt dem Ganzwerden zu. Es folgt dem inneren, angelegten Drang nach "Licht", nach Erkenntnis, nach der Einheit.


Die Persönlichkeit des Menschen


Ein lebensfeindliches Programm


ERMUTIGUNG
(GL Seite 529)

"… seid nicht entmutigt, sondern versucht, fahrt immer fort zu versuchen. Zwanzig Misserfolge sind wieder gutzumachen, wenn ihnen ebensoviele unverzagte Anstrengungen nach aufwärts folgen. Werden nicht auf diese Art die Berge erklommen?"

ÜBERLEGUNGEN

Wenn ich nicht allein wäre, hätte ich nicht genügend Zeit,

um andere Vorstellungen zu entwickeln,
um an einem neuen Programm zu arbeiten,
um zu MIR SELBST zu kommen.

Es ist also gut, dass ich allein lebe.

Vielleicht ist es der Sinn des Lebens,
die materielle Welt in ihrer Vielfalt nicht als "die Wahrheit" zu erkennen, sondern die geistige Existenz dahinter, aus der alles besteht, aus der alles entsteht, in der alles lebt.


Vielleicht ist es der Sinn des Lebens, nicht außen nach Erfüllung und Glück zu suchen – nicht in der materiellen Welt und nicht bei einer entfernten Göttlichen Macht.

Vielleicht ist es der Sinn des Lebens, sich auf das Wesentliche zurückzuziehen: aus dem "Inneren" zu leben, auf die "innere Stimme" zu hören und das innere Göttliche, die Seele, in den Mittelpunkt zu rücken.


Weil ich allein lebe, habe ich Zeit und Muße, an all dem zu arbeiten.

Siehe auch "WAS HINTER VERHALTENSMUSTERN WIRKT"