DAS DRAMA IN KÜRZE

Eine Krise ist eine günstige Gelegenheit, kein Unglück. Es kann jedoch Unheil entstehen, wenn die alte Richtung beibehalten und die Chance des Neubeginns nicht genutzt wird. Eine Krise zeigt an, dass etwas gewachsen ist und sich mit dem stehengebliebenen Anteil reibt.


1.
Ein früheres schmerzliches Erlebnis trennt von dem anfänglichen Einssein mit sich und der Welt/dem Leben.
2.
Eine Wunde entsteht, ein großes Loch. Um es zu füllen, soll durch entsprechendes Verhalten von den anderen Liebe und Akzeptanz erlangt werden.
3.
Dieses Verhalten unterdrückt die eigene Lebensweise, das eigene Wesen und erschafft eine unechte Persönlichkeit.
4.
Die Situation wird durch Kompensieren gemildert: Kleinere und größere Süchte wie Essen, Trinken, Spielen, Rauchen, Naschen, Fernsehen, Medikamente, Einkaufen, schnelle Autos, Extremsport, Sex, das neueste Handy usw.
5.
Die unterdrückte Lebensenergie "drückt" zurück. Psychische und körperliche Schwierigkeiten entstehen.
(A. Einstein, Satz von der Erhaltung der Energie: "Energie kann nicht zerstört, sondern nur umgewandelt werden.")
6.
Die destruktiv gewordene, "verzauberte" Energie wird "erlöst":
Ein Transformationsprozess beginnt. (Oder: Aus Angst vor Veränderung und vor Neuem bleibt alles beim alten. Psyche und Körper werden mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen.)

Denken lenkt die Energie. Wenn Denken und Vorstellung sich ändern, verändert sich das Leben.


7.
Die in dem alten Verhaltensmuster gebundene Energie wird frei. Ein neues Einssein wird in einer neuen Lebensform gefunden.