DIE DREI HAUPTSÄCHLICHEN DASEINS-EBENEN DES MENSCHEN

Vielerlei Energien formen die Welt. Je langsamer Energie schwingt, desto dichter und fester wird sie. So macht Materie den dichtesten Punkt aus, den Geist auf seinem Weg durch die Schöpfung erreicht.

Dazwischen liegen viele Abstufungen. Drei dieser Energie-Zustände kennen wir besonders gut und "arbeiten" auch mit ihnen. Man spricht von Energie-Ebenen.

Beim Menschen werden sie Felder oder "Körper" genannt. Der Mensch stellt eine individuelle Energie-Einheit innerhalb der Ebenen dar.

Wenn ein Mensch z. B. zornig ist, benutzt er Energie der Emotional-Ebene. Alle Emotionen, Wünsche, Verlangen, Bindungen, die menschliche Liebe (die ja an Erwartungen geknüpft ist) gehören zu dieser Ebene.

Je häufiger ein Mensch sich von seinen Gefühlen bestimmen lässt, desto mehr ist diese Ebene seine Heimat.

Er ist ständig in Unruhe und Aufregung, und da er auch an der allgemeinen Emotional-Ebene teilnimmt, ist er zusätzlich für entsprechende Einflüsse aus seinem Umfeld empfänglich.

EMOTIONAL-EBENE UND KÖRPER

Das Empfangs- und Verteilerorgan für Energie der Emotional-Ebene ist das Solar-Plexus-Zentrum, das energetische Gegenstück zum Solar Plexus, dem Sonnen-Nervengeflecht.

Dieses beeinflusst das Gebiet um den Ober- und Unterbauch mit Organen wie Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz, Darm.

Ständiges Wünschen, Hoffen, Ärgern, Grollen usw. verstärkt die Zufuhr an emotionaler Energie und führt zu einer Überstimulierung des Solar-Plexus-Zentrums. Das bekommen die zugehörigen Organe zu spüren: Sie reagieren darauf mit vielfältigen Störungen.

Aber auch benachbarte Regionen werden davon betroffen wie zum Beispiel das Herz. Letztendlich steht alles in Wechselwirkung zueinander, und so wird das ganze Körpersystem beeinflusst.

Es ist daher sinnvoll, mit Hilfe des Denkens (mentale Energie) das emotionale Feld zu kontrollieren.


DAS EMOTIONALE FELD KONTROLLIEREN

Das emotionale Feld ist wie ein großes Wohnzimmer im Haus des Menschen, das voller Möbel steht. Da gibt es Schränke mit neuem und altem "gutem" Geschirr (das meiste davon unbenutzt), Pflanzen, die teilweise vor sich hin kümmern, verstaubte Bücher in hohen Regalen, alte Sessel, Erinnerungsfotos, Porzellanfigürchen und andere schöne Dinge.

Das alles stellt den Wust von Wünschen, Hoffnungen, Enttäuschungen, vergangener Lieben und Ähnlichem im Leben des Menschen dar. Es gibt so viel davon, dass man die Orientierung verliert. Ab und zu rennt man gegen einen Gegenstand und spult dessen Geschichte ab, ohne jedoch den "roten Faden" zu finden. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, was bedeutet, dass man vor lauter Details das Wesentliche nicht erkennen kann.

In einem "richtigen" Zimmer ist in einem solchen Fall rasch Ordnung gemacht. Man nimmt die Dinge heraus, die sich überlebt haben und gibt sie zum Müll. Wie aber räumt man sein emotionales Feld auf?

Der wichtigste "Mann im Haus" ist das Denkvermögen, die Eigenschaft der mentalen Ebene. Was der Mensch sich vorstellt, nach dem richtet er sein Handeln aus. Und an seinen Vorstellungen orientieren sich Gefühle, Wünsche und Vorlieben. Der Mensch gestaltet also sein emotionales Wohnzimmer selbst. Er erschafft sich sein Leben selbst durch seine Einstellung, durch Vorurteile und durch einmal gemachte Erfahrungen, an denen er festhält, weil er dafür keine anderen Verhaltensrezepte hat.

Somit ist das Denken die Ursache, die diesen Müll produziert (unter anderem). Zu Anfang zwar ist so ein Zimmer richtig ausgestattet und dient dem Lebenszweck. Dann aber überlebt sich Vieles und wird sogar lebensfeindlich. Die Sache wächst dem Herrn des Hauses über den Kopf. Er vergisst wegen all der (mittlerweile immer schwieriger und unerfreulicher gewordenen) Details, dass er der Urheber von all dem ist und daher auch Mittel und Möglichkeiten besitzt, das Haus zu renovieren. Er muss dazu nur seinen Platz in der Chef-Etage einnehmen und loslegen.